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Durch eine Endgerätekontrolle (Device Control) kann verhindert werden, dass Daten über tragbare Einheiten nach außen gelangen oder Schadsoftware in eine Organisation unbemerkt eingeschleust wird. |
Tragbare Einheiten und Wechselmedien wie z. B. USB-Speicher-Sticks, MP3-Player, CDs und DVDs stellen für die Datensicherheit eines Unternehmens eine zweifache Bedrohung dar:
Eine Endgerätekontrolle bietet die Möglichkeit, das Kopieren von Dateien auf tragbare Einheiten zu überwachen oder zu blockieren, die kopierten Daten zu verschlüsseln und die Übertragung potenzieller Schadsoftware von tragbaren Einheiten auf PCs und Laptops zu verhindern.
Der Fiberlink Device Control-Dienst bietet Administratoren folgende Möglichkeiten:
Durch diese Kontrollmechanismen sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass vertrauliche Daten durch Unachtsamkeit, Diebstahl oder Betrug abhanden kommen.
Organisationen können Regelsätze aufstellen, um die Verwendung tragbarer Einheiten nach folgenden Kriterien einzuschränken oder zu erlauben:
Dieser Dienst arbeitet so differenziert, dass er auch eine beschränkte Verwendung zulässiger Medien für den Datenaustausch nach bestimmten Zeit- und Volumenquoten ermöglicht.
Der Device Control-Dienst kann verhindern, dass unzulässige Endgeräte an Laptops oder PCs angeschlossen werden. Dadurch werden Schadsoftware, USB-Keylogger, Spyware und Rootkits daran gehindert, Firmennetze hinter Firewalls und anderen Verteidigungslinien zu infizieren.
Durch das Blockieren unzulässiger Zugriffe auf Endgeräte wird nicht nur gewissen unproduktiven Verhaltensweisen bei der Arbeit Einhalt geboten, es reduziert auch die Gefahr, mit mangelnder Gesetzeskonformität im Datenverkehr in Berührung zu kommen. Durch eine zentralisierte Regelsatzverwaltung vereinfacht sich für die IT-Abteilung eines Unternehmens der Aufwand, der für die fortlaufende Einhaltung von Gesetzen wie Sarbanes-Oxley oder HIPAA (in den USA) und anderen branchenspezifischen Gesetzesvorschriften anfällt.
Der Device Control-Dienst bietet ein hohes Maß an Flexibilität bei der individuellen Anpassung von Sicherheitsregelsätzen in Abhängigkeit von Benutzergruppen. Er bietet darüber hinaus auch kontextsensitive Einstellmöglichkeiten (z. B. die Erlaubnis zum Zugriff auf ein WiFi-Netz mit einem Laptop, jedoch nur dann, wenn keine gleichzeitige Verbindung zum Firmennetz besteht) und sogar zeitgesteuerte Regeln (z. B. die Sperrung bestimmter Endgeräte während der Arbeitszeiten, nicht jedoch an Wochenenden).
Durch die Implementierung des Dienstes auf Kernel-Ebene ist die strengstmögliche Schutzwirkung gewährleistet, vom Starten bis zum Herunterfahren des Systems, ohne dass eine Umgehung durch den Benutzer oder durch Hacker zu befürchten ist.
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