Die zunehmende Mobilität des Personals, die räumliche Verteilung der Mitarbeiter von Unternehmen und Fortschritte in der Funktechnologie bedingen eine starke Nachfrage nach Sicherheitslösungen für mobiles Personal.
Je stärker die räumlichen Grenzen von Unternehmen im herkömmlichen Sinne verschwimmen, desto rasanter nimmt die Nachfrage nach Sicherheitslösungen für mobiles Personal zu. Als Antwort auf diese Nachfrage wird eine Vielzahl von Lösungen angeboten - diejenigen unter ihnen, die das höchste Maß an Produktivität, Sicherheit und IT-Kontrolle bieten, werden auf diesem Markt die Schlagzahl vorgeben. Die von verschiedenen Marktexperten prognostizierten Zahlen mögen zwar geringfügig voneinander abweichen, sie haben jedoch einen starken gemeinsamen Nenner: Die Nachfrage wird bis in die vorhersehbare Zukunft hinein weiter anwachsen.
Die nachstehenden Statistiken und Prognosen lassen die Trends erkennen, die als Triebkräfte auf dem Markt für Sicherheitslösungen für mobiles Personal wirken.
Das größte einzelne Sicherheitsrisiko für mobile Endgeräte und Laptops hat nichts mit
Schadsoftware oder Schwachstellen zu tun, sondern liegt im banalen Abhandenkommen und im Diebstahl
der Hardware. 81% aller US-Firmen haben schon Laptops verloren, die sensible Daten enthielten.
Quelle:
Utimaco Software AG, 2007
Einer Studie des für die amerikanische Regierung tätigen Beratungsunternehmens CDW zufolge, hat
die Zahl der im Staatsdienst stehenden Telearbeiter den Anteil derselben im privaten Sektor
überholt: 35% aller Staatsbediensteten sind Telearbeiter, verglichen mit 10% in der
Privatwirtschaft. Der Bericht erwähnt ferner, dass 44% aller befragten Staatsbediensteten angaben,
dass ihnen die Möglichkeit zur Telearbeit angeboten wurde - ein Zuwachs um 6% seit 2006 -
wohingegen nur 15% der Angestellten in der Privatwirtschaft eine solche Option hatten.
Quelle:
Network World, 19. März 2007
Forscher der Universität Washington haben alle größeren Sicherheitsübertretungen seit 1980 untersucht und können mit interessanten Details zu den Trends aufwarten, die sich im Laufe der Jahre bei solchen Vorgängen entwickelt haben.
1/3 der 550 Sicherheitsübertretungen zwischen 1980 und 2006 waren auf böswillige Angriffe zurückzuführen.
60% davon sind infolge von Missmanagement passiert.
Mit 30% aller gemeldeten Vorfälle traf es die Universitäten am härtesten. Allerdings entfällt
auf diese nur 1% aller verlorenen Unterlagen.
Quelle:
Network World, 12. März 2007
Einer neueren Umfrage des IT-Sicherheitsunternehmens PKware zufolge, haben 1/3 aller
Sicherheits- und IT-Manager bei der RSA-Tagung 2007 ihre privaten Dateien oder Kommunikationskanäle
nicht abgesichert. Pikanterweise hat die Umfrage ergeben, dass mindestens 86% der 100 Befragten
angaben, sehr besorgt oder äußerst besorgt zu sein, dass vertrauliche persönliche Informationen in
falsche Hände geraten könnten – ohne jedoch irgend etwas dagegen zu tun.
Quelle:
Information Week, 9. März 2007
Bei einer von der IT Policy Compliance Group im Jahr 2006 unter 201 Unternehmen durchgeführten
Erhebung wurde festgestellt, dass die überwiegende Mehrzahl aller Unternehmen - etwa 70% - im
Vorjahr zwischen drei und 22 Übertretungen bei sensiblen Daten zu beklagen hatten. Bei kolossalen
20% sind solche Fälle 22 mal oder häufiger vorgekommen. Eine „Übertretung“ definierte sich dabei
als unbefugter Zugriff auf Daten, einschließlich Verlust, Diebstahl und zufälliger Einsichtnahme.
Quelle:
Dark Reading, 7. März 2007
Bei einer globalen Umfrage unter 426 IT-Profis fand Credant Technologies heraus, dass 72% der
Befragten der Meinung waren, Daten könnten sich am besten durch Verschlüsselung schützen lassen.
Das Alarmierende an dieser Umfrage war, dass nur 20% der Befragten angaben, dass sie in der mobilen
Datenverarbeitung tatsächlich Verschlüsselung anwandten (auf passiv oder aktive genutzte Daten).
Quelle:
Jahresumfrage von Credant Technologies, Oktober 2006
In den letzten sechs Monaten wurden alleine in London in amtlich zugelassenen Taxis 63.135
Mobiltelefone (durchschnittlich drei Stück pro Taxi), 5838 PDAs und 4973 Laptops liegen gelassen.
Quelle:
The Register, Januar 2006
Einer von Forrester Research unter 28 Unternehmen durchgeführten Umfrage zufolge, kann eine
durchschnittliche Sicherheitsübertretung für ein Unternehmen mit $90 bis $305 pro verlorenem
Vorgang zu Buche schlagen.
Quelle:
Forrester Research, April 2007
Die Javelin Strategy & Research Inc., eine in Pleasanton, Ca. (USA) ansässige Herausgeberin
von Geschäftsberichten aus der Banken- und Finanzwelt, führt alljährlich unter 5000 amerikanischen
Haushalten eine Umfrage zu Betrügereien mit Personalausweisen und Kreditkarten durch. Das
Unternehmen schätzt, dass den Banken in den letzten zwei Jahren ungefähr 4 Milliarden Dollar
Verlust durch Datenschutzverletzungen entstanden sind.
Quelle:
Wall Street Journal, 22. Februar 2007
Der gemeinnützigen Verbraucherinitiative Privacy Rights Clearinghouse in San Diego zufolge, sind
in amerikanischen Unternehmen und Behörden seit Januar 2005 etwa 100 Millionen Dateien mit
sensiblen persönlichen Informationen durch den Diebstahl von Laptops und anderen Computern in
falsche Hände geraten.
Quelle:
Wall Street Journal, 27. Februar 2007
Bei einer unlängst von der Industrieberatungsfirma Ponemon Institute mit Sitz in Elk Rapids,
Mich. (USA) durchgeführten Studie kam heraus, dass 81% von nahezu 500 befragten Unternehmen in den
vorangegangenen 12 Monaten mindestens einen Laptop mit sensiblen Daten verloren hatten. Ponemon
zufolge, belaufen sich die Kosten für eine Datenschutzverletzung auf $182 pro Datei; auf die
betroffenen Unternehmen umgerechnet, bedeutet dies einen Verlust von 4,8 Millionen Dollar pro
Datenschutzverletzung.
Quelle:
Wall Street Journal, 27. Februar 2007
Der für Sicherheit ausgegebene Anteil am IT-Budget wächst allmählich, was zur Folge hat, dass
Führungskräfte in der IT-Sicherheit allmählich finanziell unabhängiger werden. Die meisten
Führungskräfte beklagen jedoch immer noch, dass es schwierig sei, strategische Sicherheitsmaßnahmen
zu implementieren, und konzentrieren sich deswegen stärker auf taktische Maßnahmen. Verglichen mit
der Vorjahresstudie, hat jedoch bei mehr Unternehmen ein Nachdenken über Sicherheit als
strategisches Instrument für die Zukunft eingesetzt.
Quelle:
Pricewaterhousecoopers, Global State of Information Survey, Dezember 2006
Prognosen gehen von einer Abschwächung bei den IT-Sicherheitsausgaben im letzten Quartal 2006
aus; CIOs gehen von einer Zunahme der IT-Ausgaben um 5,8% in den nächsten 12 Monaten aus. Das liegt
unterhalb der Prognosen aus dem ersten Quartal, wonach die Ausgaben im nächsten Jahr um 6,5%
steigen sollten, laut der am Freitag erschienenen Quartalsschrift CIO Magazine Tech Poll.
Quelle:
CIO Magazine, 30. Dezember 2006
Diejenigen Organisationen, die gesetzliche Vorgaben am zuverlässigsten einhalten, geben pro
$30.000 Umsatz, Fondswert oder Amtsbudget $1 für die IT-Sicherheit aus.
Quelle:
IT Policy Compliance Group 2006
Eine von der Aventail Corp durchgeführte Studie hat ergeben, dass immer mehr Unternehmen
beabsichtigen, sich Lösungen für den sicheren Fernzugang anzueignen, um die durch mobile Endgeräte
und WLANs entstandenen Anforderungen zu erfüllen. 85% der 604 befragten IT-Entscheider gaben an,
dass sie beabsichtigten, Lösungen für den sicheren Fernzugang in ihren jeweiligen Unternehmen
einzuführen.
Quelle:
eChannel Line 4. April 2007
Einer Umfrage unter 130 Geschäftsanwendern zufolge, kostet die Verwaltung von Wireless-Diensten
und -Einheiten die Unternehmen zehnmal soviel wie die Verwaltung kabelgebundener Angebote.
Quelle:
Aberdeen Group, Februar 2007
Im vierten Quartal 2006 sind die weltweiten Umsätze im WiFi-Bereich im Vorjahresvergleich um 20%
gestiegen (von 845,7 Millionen USD im vierten Quartal 2005). Der weltweite Gesamtumsatz im
WiFi-Bereich lag im vierten Quartal 2006 bei etwas über einer Milliarde Dollar.
Quelle:
InStat Wireless, Q4 2006
Weltweit ist die Zahl der Breitband-Teilnehmer im Jahr 2006 um nahezu 7% auf 242 Millionen
angestiegen; die Zahl der neuen Teilnehmer lag mit 15,5 Millionen um 10% niedriger als im ersten
Quartal 2006. Angeführt wird die Rangliste von den USA mit 50,6 Millionen, gefolgt von China mit 45
Millionen.
Quelle:
Broadband Trends September 2006
Einem neueren Bericht von broadbandtrends.com zufolge, ist die Zahl der Breitband-Teilnehmer bis
zum Ende des zweiten Quartals 2006 weltweit auf über 242 Millionen angestiegen, darunter 162
Millionen DSL-Teilnehmer.
Quelle:
Broadbrand Trends 31. März 2006
Es wird erwartet, dass die Zahl der Breitband-Teilnehmer weltweit von 208 Millionen zum
Jahresende 2005 auf über 477 Millionen bis zum Jahresende 2011 ansteigen wird.
Quelle:
Broadbrand Trends 31. März 2006
Der größte Anteil am Breitband-Markt entfällt auf den Asien-Pazifik-Raum, dicht gefolgt von der
EMEA-Region - DSL bleibt mit 64% aller Teilnehmer bis zum Jahr 2011 die führende
Breitband-Technologie, und China wird bis zum Jahr 2008 das Land mit der größten Breitband-Dichte
werden.
Quelle:
Broadbrand Trends 31. März 2006
Practical suggestions and best practices from Fiberlink's Professional Services organization on how to deploy data encryption software on laptops on schedule - and make sure it's really running.
A leading global business services firm deploys Fiberlink to serve 3,000 employees in 110 countries.